Kein Bruch, sondern ein anderer Defekt: Feuchtigkeit zwischen den Scheiben. Kein Notfall — aber ein Fall für uns.
Nicht jeder Glasschaden ist ein Bruch. Ein häufiges Problem sieht zunächst nur nach
schmutzigen Fenstern aus: Die Scheibe wirkt milchig, im Winter beschlägt sie von
innen, und Putzen hilft nicht — weil der Belag zwischen den Glasebenen sitzt. Dann
ist der Randverbund des Isolierglases undicht geworden. Das
Trockenmittel im Abstandhalter ist gesättigt, Feuchtigkeit ist eingedrungen und
schlägt sich innen nieder.
Reparieren lässt sich das nicht, das Element wird getauscht. Die gute Nachricht:
Der Rahmen bleibt. Ist er in Ordnung, ersetzen wir nur das
Isolierglaselement — ein komplett neues Fenster ist dafür nicht nötig. Das gilt für
Doppel- ebenso wie für Dreifachverglasung. Wir nehmen beim Aufmaß Aufbau, Stärke
und Falzmaß auf, damit das neue Element in denselben Flügel passt.
Weil die Scheibe ohnehin erneuert wird, lohnt hier die Frage nach dem Aufbau. Ein
besserer Wärmeschutz macht sich an kalten Fensterplätzen bemerkbar,
Schallschutzglas an einer befahrenen Straße — beides ist eine
Sache der Glaswahl, nicht des Rahmens. Wo zusätzlich Sicherheit gefragt ist, lässt
sich das Element mit ESG oder VSG ausführen.
Andere Reparaturen ohne Notfall — gesprungene Tischplatten, Vitrinen, Möbelglas —
finden Sie unter Reparaturen. Ist eine Scheibe dagegen
gebrochen und die Wohnung offen, geht es zum
24h Glasnotdienst oder direkt ans Telefon:
+43 660 4800165.