Eine zersprungene Duschwand hinterlässt tausende Krümel im Bad — unangenehm, aber beherrschbar.
Duschwände bestehen aus Einscheibensicherheitsglas. Wenn es
bricht, geschieht das meist ohne Vorwarnung und auf einen Schlag: Die ganze Scheibe
zerfällt in tausende kleine Krümel. Das wirkt dramatisch, ist aber genau so
gewollt — die Bruchstücke sind stumpf, nicht scharfkantig. Auslöser ist selten ein
heftiger Stoß, häufiger ein alter Kantenschaden oder eine Spannung im Glas, die
sich irgendwann löst.
Anders als bei einem Fenster entsteht kein Loch nach draußen: Die Wohnung bleibt
verschlossen, es eilt also nicht in derselben Weise. Was drängt, ist das Aufräumen.
Die Krümel verteilen sich weit, verfangen sich in Fugen und im Abfluss und sind
barfuß unangenehm. Kehren Sie grob mit Schaufel und Besen zusammen, nicht mit der
Hand, und lassen Sie das Bad vorerst geschlossen, wenn Kinder oder Haustiere im
Haushalt sind. Steht noch ein Rest in den Profilen, rufen Sie an, bevor Sie daran
ziehen.
Für den Ersatz wird aufgemessen — und zwar vor Ort. In Wiener Altbauten stehen die
Wände schief und die Böden haben sich gesetzt; eine Duschkabine von der Stange passt
dort selten fugendicht. Meist ist nur die gebrochene Scheibe zu ersetzen,
Beschläge und Profile bleiben erhalten. Auf Wunsch bekommt das
neue Glas eine Nanoversiegelung, damit Kalk gar nicht erst haftet.
Duschkabinen, Walk-in-Duschen und Badspiegel ohne Notfall finden Sie unter
Innenverglasung. Fragen zum Schaden:
+43 660 4800165.